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::: TOURISMUSGEBIETE :::
Im Naturpark vereint: die Tourismusgebiete Fränkische Schweiz, Oberes Maintal, Hersbrucker Alb, Oberpfälzer Jura, Veldensteiner Forst!
Die Fränkische Schweiz ist das Kernland des Naturparks. Wegen der Entdeckungsgeschichte der Landschaft bezeichnet der Name „Fränkische Schweiz“ im engeren Sinn eigentlich nur den Einzugbereich der Wiesent. Im Zentrum der Talknoten von Wiesent-, Püttlach- und Ailsbachtal bei Behringersmühle. Hier macht die Wiesent ihren charakteristischen „Knick“ nach Westen, um bei Forchheim in die Regnitz zu münden. Trubach-, Leinleiter-, Aufseß-, Truppach- und Kainachtal sind die größten Seitentäler der Wiesent. Zahlreiche Burgen bekrönen die Felshöhen über den Flüssen. In mancher Mühle findet sich heute ein gemütlicher Gasthof. Ebermannstadt, Egloffstein, Forchheim, Gößweinstein, Gräfenberg, Heiligenstadt, Hollfeld, Muggendorf, Obertrubach, Pegnitz, Pottenstein, Streitberg und Waischenfeld sind die Hauptorte. Eindrucksvoll ragt aus dem westlichen Vorland der Zeugenberg der „Ehrenbürg“, auch „Walberla“ genannt: der Hausberg der Franken.

Den nördlichsten Teil des Naturparks bildet das Obere Maintal mit Bad Staffelstein, Lichtenfels und Altenkunstadt. Südlich davon erstreckt sich die Weismain-Alb mit dem reizvollen Kleinziegenfelder Tal. Staffelberg und Großer Kordigast sind die beiden Zeugenberge mit traumhaften Aussichten am nördlichen Rand des Naturparks. Das Ziel vieler Wallfahrer ist die Basilika Vierzehnheiligen, die als prunkvoller Barockbau hoch über dem südlichen Mainufer thront. Wegen der Häufung von Sakraldenkmälern hier, wird diese Region von Vielen „Gottesgarten am Obermain“ genannt.
Östlich von Nürnberg gruppiert sich um den Hauptfluss Pegnitz die „Hersbrucker Alb“, benannt nach ihrem gleichnamigen Hauptort Hersbruck, touristisch die „Frankenalb im Nürnberger Land“. Ähnlich

wie die Wiesent ändert auch die Pegnitz abrupt ihren Lauf. Von Norden kommend knickt sie bei Hohenstadt plötzlich nach Westen, um nach Nürnberg weiterzufließen. Zusammen mit dem Schnaittach- Sittenbach-, Hirschbach- und Högenbachtal bildet das Pegnitztal die klassische Sommerfrische für die Nürnberger. Wahrzeichen der Region sind die Burgruine Hohenstein, die Festung Rothenberg und die Burg Veldenstein. Sehenswert ist die Maximiliansgrotte bei Neuhaus-Krottensee.

Ein gemeinsam mit Bootsverleihern, Fischern und Naturschutz erstelltes „Kanukonzept“ lädt ein zu einem naturverträglichen Bootserlebnis auf der Pegnitz. Östlich der Pegnitz verläuft die Grenze der Oberpfalz. Für die Landschaft dort hat sich die Bezeichnung „Sulzbacher Bergland“ eingebürgert. Sie gehört zum „Oberpfälzer Jura“, touristisch „Bayerischer Jura“. Die Hauptorte im Naturpark sind Auerbach und Sulzbach-Rosenberg. Hier findet sich die höchste Naturpark-Erhebung: der „Ossinger“ bei Königstein mit seinen stolzen 651 Metern. Auch wenn der Einfluss des Erzbistums Bamberg bis nach Auerbach reicht, unterscheidet sich der hiesige Menschenschlag von den Franken, die den Großteil des Naturparks besiedeln: die Oberpfälzer gehören zum Stamm der Altbayern, man merkt es nicht zuletzt an der Mundart.

Zwischen den Naturpark-Regionen „Fränkische Schweiz“, „Hersbrucker Alb“ und „Oberpfälzer Jura“, zwischen den Ortschaften Pegnitz und Plech liegt der Veldensteiner Forst. Mit rund 7.000 Hektar Fläche ist er eines der größten geschlossenen Waldgebiete Bayerns. Hier nahm 1968 der Naturpark seinen Anfang. Besonderer Anziehungspunkt im Veldensteiner Forst ist ein Wildhege.