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Wanderwege um Pottenstein werden saniert
Der Bautrupp des Naturparkvereins Fränkische Schweiz – Veldensteiner Forst ist derzeit in Pottenstein sehr aktiv. Dort werden in drei verschiedene Wegebaumaßnamen 18556 Euro investiert zu denen die Stadt Pottenstein einen Zuschuss des Freistaats Bayern in Höhe von 9293 Euro erhält. Die größte Maßnahme, mit einem Kostenvolumen von rund 10000 Euro, ist die Sanierung des Steilaufstiegs an der Prüllsleite hoch zur Bergwachthütte, die Naturparkgeschäftsführer Wolfgang Geißner gestern der Öffentlichkeit vorstellte. (Von Thomas Weichert)
Durch seinen Bautrupp wurden hier inzwischen 165 Treppenstufen saniert, viele mussten mit Beton komplett erneuert werden. Eine sehr schweißtreibende Arbeit für Geißners Männer, da sie den Beton den Steilaufstieg Eimerweise hoch tragen mussten. Etwa 50 Stufen wurden außerdem zusätzlich eingebaut um die sehr ungleichen Schritthöhen auszugleichen. Der Zeitaufwand war durch die weiten Transportwege und die Handarbeit enorm, so Geißner. Der Steilaufstieg an der Prüllsleite ist zudem ein stark frequentierter Wanderweg.

Über ihn laufen die Wanderwege mit den Markierungen „Rote Raute“ als lokaler Rundweg und „Blauer Punkt“ als Fernwanderweg bis nach Gräfenberg. Zusätzlich wurden am Weg die Wasserausleitungen saniert, die durch Erdverschüttungen nicht mehr durchlässig waren. Ein weiterer Weg, der in Pottenstein saniert wird, ist der Steilaufstieg zur Wetterfahne vom unteren Einstieg bis zum Wasserhochbehälter. Hier müssen auf rund 100 Metern Länge etwa sechs stufenförmige Entwässerungsrinnen aus Naturbruchsteinen eingebaut werden um den Weg zu sichern.
Auch hier mit reiner zeitaufwändiger Handarbeit.

Ein weiterer viel begangener Wanderweg, der an der Teufelshöhle vorbeiführt, liegt im Weihersbachtal. Hier müssen die schon angemorschten Geländer erneuert werden. Ebenso sollen die Treppenstufen saniert werden. Über diese Wegetrasse verläuft unter anderem der Frankenweg, der Main-Donau-Weg und der 7-Tage-Fränkische-Schweiz-Fernweg. Wie Geißner betont, ist es bei diesen Wegen sehr wichtig, geeignete Leiteinrichtungen zu schaffen, um durch eine gezielte Besucherlenkung die Störungen von Flora und Fauna zu minimieren. Die Auflage im Förderbescheid der Regierung von Oberfranken liest sich so: „Es ist auf eine landschaftliche, dem Bestand auch optisch und farblich angepasste Bauausführung zu achten um dem Anspruch auf Homogenität und Ästhetik gerecht zu werden“. Bürgermeister Stefan Frühbeißer bezeichnete den Naturparktrupp als „gute Einrichtung“. Nicht nur weil neue, sondern vor allem auch Unterhaltsmaßnahmen damit gemacht werden können. tw