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Wanderweg bei Schloss Plankenfels saniert!
Dank eines finanziellen und physischen Kraftaktes von Kommune, Landkreis und dem Naturpark Fränkische Schweiz-Veldensteiner Forst ist ein marodes Teilstück des Wanderweges bei Schloss Plankenfels nach fünfjähriger Planungs- und Bauzeit saniert worden und nun wieder für Wanderer begehbar. Dieser wurde vor Kurzem offiziell eingeweiht.

Das knapp 500 Meter lange Teilstück befindet sich entlang der Wiesent unterhalb von Burg Plankenfels. Es eröffnet einen imposanten Blick auf die historische Burganlage Plankenfels, dem Wahrzeichen der Gemeinde. Es ist ebenso Teilstück des 425 km langen Fränkischen Gebirgswegs, der quer durch den Frankenjura zieht. Bis zur Sanierung mussten Wanderer aufgrund des desolaten Streckenzustandes auf weniger attraktive Wegstecken umgeleitet werden.

Zudem wurde der ehemals sehr steile Zustiegspfad vom alten Ortskern entlang der Burganlage in den Ort saniert und durch das Anlegen einer Vielzahl von Stufen auch für weniger Geübte begehbar gemacht. Die Sanierungsmaßnahme kostete rund 35.000 Euro, 50% der Gesamtsumme wurden vom Freistaat Bayern und weitere 25% durch den Landkreis gefördert.

Ein Großteil der Maßnahme wurde vom Arbeitstrupp des Naturparks Fränkische Schweiz-Veldensteiner Forst umgesetzt, dessen Geschäftsführer Wolfgang Geißner sich über die Zusammenarbeit mit der Gemeinde Plankenfels erfreut zeigte.

Er lobte insbesondere das Verantwortungsbewusstsein der Gemeinde gegenüber den Wanderwegen auf ihrem Territorium, welche enorm wichtig für die touristische Entwicklung der Fränkischen Schweiz seien.

Wie Bürgermeister Harald Wich in seiner Rede bei der Einweihungsveranstaltung vor 50 Gästen ausführte, zogen bei diesem Projekt Bürger und Gemeinderat stets an einem Strang und räumten Probleme wie Auflagen durch die Höhere Naturschutzbehörde mit Teamgeist aus dem Weg. Als dann kurz vor der Eröffnungsveranstaltung ein Unwetter Teile des neu angelegten Weges wegspülte, gelang auch diese Bewährungsprobe in vereinten Kräften. Das Dorf half zusammen und behob - teils mit schwerem Gerät - der Unwetterschaden innerhalb weniger Tage.