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Vogelschutzsperrungen für Kletterer!
Für Kletterer gilt es jetzt wieder, einige Felssperrungen wegen Vogelbruten zu beachten. Nachfolgend geben wir einen Überblick über die Sperrungssituation.

Seit Anfang des Jahres sind, wie in den Vorjahren auch, eine Reihe von Felsen in Franken zeitlich befristet gesperrt, weil unter Naturschutz stehende Greifvögel dort ihren Nachwuchs aufziehen. Für die Felsen, die aufgrund der Brut von Wanderfalken oder Dohlen gesperrt sind, gilt die Sperrung vom 1. Februar bis zum 30. Juni. An von Uhus bebrüteten Felsen gilt aufgrund der längeren Brutzeit und der größeren Störanfälligkeit ein längerer Zeitraum, nämlich vom 01. Januar bis zum 31. Juli.

Von der Sperrung sind unter anderem betroffen: Annasteinseite des Frankendorfer Klettergartens, Kuhleutner Wand, Matterhornwand, Totensteinwände, Geckofels, Heldwand, Toni Rockstroh Gedenkwand, Wolkensteiner Wand, Egloffsteiner Gemsenwand, Röthelfels(teilweise), Brosinnadel, Roter Fels und Rabenfels. Neu in den letzten Jahren hinzugekommen sind die Mittelbergwand und der Hohle Fels bei Happurg. Nicht mehr in der Sperrungsliste stehen Norisbabawand, Anna Fritz Gedenkwand, Dromedar, die Felsen des Würgauer Klettergartens, Todsfeldwand und Schlötterturm.

Alle zeitlich befristeten Sperrungsinformationen sind auf der Frankenjura.com - Sperrungsliste zusammengefasst und werden dort wenn nötig täglich aktualisiert. Außerdem ist ein Hinweis auf jeder Beschreibung (auch in den Druckausgaben) aller betroffenen Felsen eingearbeitet.

Die Felssperrungen sind in der Regel durch eine Beschilderung am jeweiligen Wandfuß kenntlich gemacht. Als neues Frankenjura.com-Feature findet man nun auf der dortigen Startseite Klettern eine Karte mit allen aktuell gesperrten Felsen.

Da sich die Liste der gesperrten Felsen noch erweitern kann, bitten wir euch, regelmäßig einen Blick in die „Sperrungsliste“ zu werfen. Dort erfahrt ihr auch, wenn eine Sperrung vorzeitig aufgehoben wird. Und wir bitten euch, die dort aufgeführten Sperrungen unbedingt einzuhalten, da dies das gute Verhältnis von Vogelschützern und Kletterern trüben könnte. Eine Nichtbeachtung von Sperrungen kann überdies zu hohen Geldstrafen und zu weitreichenden Kletterverboten für alle Kletterer führen. Bitte zögert deshalb nicht, andere Kletterer, die Sperrungen übersehen haben oder bewusst ignorieren, darauf anzusprechen.

Bitte informiert uns auch in dieser Saison, wenn ihr an einem bis dato nicht gesperrten Felsen einen Brutversuch eines Wanderfalken oder Uhus entdeckt, wir leiten diese Infos an den Vogelschutz weiter. Dies wird dem Image des Klettersports als nachhaltige Natursportart mit Sicherheit nicht schaden.

(Quelle: Frankenjura.com)