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Weg zur Pottensteiner Wetterfahne erneuert
POTTENSTEIN - Rund 26.000 Euro kostet die Sanierung und Verbesserung des Steilaufstiegs von der Burg Pottenstein hinauf zum Aussichtspunkt „Hohe Warte“, der auch als Wetterfahne“ bezeichnet und der wegen der herrlichen Rundsicht auf Pottenstein einer der am meisten begangensten Wanderwege in der Fränkischen Schweiz ist. Die Arbeiten durch den Bautrupp des Naturparks stehen kurz vor dem Abschluss.
Vor Ort stellten nun Naturparkgeschäftsführer Wolfgang Geißner und Bürgermeister Stefan Frühbeißer die Maßnahme vor an der sich die Stadt Pottenstein mit der Hälfte der Kosten beteiligt. Geißner hebt dabei besonders die hervorragende Zusammenarbeit mit Ralf-Dieter Freude von der unteren Naturschutzbehörde beim Landratsamt Bayreuth hervor. 250 Meter ist der Steilaufstieg in etwa bis zur Wetterfahne lang. Eingebaut in den Weg wurden inzwischen 35 neue Treppenstufen, gemauert aus Natursteinen.

Dies soll die Trittsicherheit für die Besucher erheblich verbessern und sie sollen auch dazu animiert werden, auf der angebotenen Trasse, die durchs Naturschutzgebiet führt, zu bleiben. Hinzu kommen auch neue Holzstufen aus Eiche und streckenweise wurde auch die Besucherleitbänderung – so was ähnliches wie ein Geländer, nur nicht so hoch – mit 50 Balken auf einer Länge von 200 Metern durch Lärchenpalisaden erneuert.
Dies hat den Vorteil, dass sich die Wanderer an den angebotenen Weg halten sollen. Denn in der Vergangenheit führten in zunehmendem Maße wilde Trampelpfade hinauf zur Wetterfahne, weshalb es zu immer größeren Trittschäden in den naturgeschützten Magerrasenflächen kam.

Bereits im Jahre 2002 hatte man zur Besucherlenkung deshalb am Weg Rundhölzer mit Metallträgern angebracht, was sich bewährt hat. Durch inzwischen aufgetretene Erosionsschäden und Wasserausspülungen hatte sich der Hauptweg aber derart verschlechtert, dass es durch loses Geröll oftmals zu Steinstürzen auf die darunter liegenden Straßen, bis zur Bundesstraße und Anwesen kam. Dieses Problem konnte nun durch die Maßnahme beseitigt werden. Durch den nun verbesserten Weg sollen auch die Wassererosionen in Zukunft so gut wie ausgeschlossen sein. (Thomas Weichert)