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Umweltstaatssekretärin Huml stärkt hiesige Kletterkonzepte
Das neue Kletterkonzept ermöglicht das Klettern in der herrlichen Landschaft des Frankenjura, die botanischen Raritäten der Felsengesellschaften bleiben erhalten und Wanderfalke und Uhu können weiterhin dort brüten.
Dies erklärte Bayerns Umweltstaatssekretärin Melanie Huml am 11. September bei der Vorstellung des Konzeptes für Oberfranken in der Gemeinde Ahorntal (Landkreis Bayreuth). Huml: "Bayern hat eine besondere Verantwortung für die sensiblen und artenreichen 'Felsbiotope der Mittelgebirge' wie hier im Frankenjura".

Neben den Artenhilfsprogrammen für die Felsenbrüter wie Wanderfalke und Uhu tragen nach den Worten Humls die Kletterkonzepte ganz entscheidend dazu bei, die Vegetation dieser Lebensräume zu erhalten. Auf Veränderungen und Störungen reagieren die Arten hier besonders sensibel. Das zunehmende Interesse an Freizeitaktivitäten in der Natur verstärken zusätzlich den Druck auf Natur und Landschaft.


Auf Initiative des Umweltministeriums haben Naturschutzbehörden, Deutscher Alpenverein, Landesbundes für Vogelschutz und IG Klettern haben deshalb erstmals ein Konzept für eine gesamte Region erarbeitet. Das Umweltministerium setzt sich für kooperative landesweite Lösungen im Bereich der Freizeit- und Erholungsaktivitäten ein. So entstanden auch Konzepte für das Skibergsteigen in den Alpen, für Wasserport, Wandern, Fahrradfahren, Mountainbiking und Canyoning.